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Digital Geographies

Vom 28. bis 29. Juni gab es einen uniweiten Workshop zum Thema: "Der Mensch im digitalen Zeitalter". Das Institut ist war mit einem eigenen Track zu "Aspekten einer Digitalen Geographie des Menschen" beteiligt. Hier gibt es die Videoaufzeichnungen.

 
Semesterende

Mit dem Ende des Sommersemesters wünschen wir allen erholsame Semesterferien und einen schönen Sommer!

 
Excellence Awards

Wir möchten ganz herzlich unseren PreisträgerInnen der WIWI-Excellence-Awards gratulieren: Glenda Garcia-Santos wurde mit dem Best Paper Award ausgezeichnet, in der Geographie erhielten Lisa Wolf (Master) und Martin Eder (Bachelor) je einen Best Student Award. Glückwunsch!

 

Frequently Asked Questions (FAQs) zum Bachelorstudium Version 2012

Um erfolgreich zu studieren, brauchen Sie eine Vielzahl an Informationen. Wir haben die uns am häufigsten gestellten Fragen aufgeführt und mit kurzen Antworten und Links für weitere Informationen versehen. Sollten Sie darüber hinausgehende Fragen haben, wenden Sie sich bitte an eines unserer Team-Mitglieder - wir werden uns bemühen, Ihre Fragen schnell und umfassend zu beantworten.


Was ist der Unterschied zwischen Studium und Schule?

Das Studium der „Geographie“ unterliegt, wie alle anderen Studien an der Alpen-Adria-Universität auch, einem gewissen formellen und informellen Verhaltenskodex, der sich in der Praxis konträr zu dem der Schule äußert. Einige Regeln sind feste Bestandteile des Universitätsgesetzes, andere wiederum wird man an keinem Ort der Universität öffentlich plakatiert finden, da sie aus der Reife der Studierenden entspringen. Wenn Sie sich für das Studium der „Geographie“ entscheiden, muss Ihnen klar sein, dass Sie bereits mit der Immatrikulation an der Universität ein neues Feld betreten, an dem andere Spielregeln als an der Schule gelten. Das betrifft zum Beispiel die zwischenmenschlichen Umgangsformen, aber auch die Wissensaneignung bzw. -vermittlung. Studieren an der Universität bedeutet:

  • das eigenständige Erarbeiten von Themen,
  • die Bereitschaft zum kritischen Hinterfragen von Themen und die Fähigkeit zum eigenständigen Denken,
  • das persönliche Engagement und das Vorantreiben des Interesses für das inskribierte Fach durch Lesen von Fachliteratur und kritischer Auseinandersetzung mit Texten,
  • das Verfassen von Seminararbeiten unter Berücksichtigung gewisser Anfertigungsregeln (Zitierweise, beachten Sie hier die "Regeln zur guten wissenschaftlichen Praxis").

Darüber hinaus fallen in die ungeschriebenen Usancen der Lehrveranstaltungsbelegung, dass man sich soziale Kompetenzen aneignet (respektvoll miteinander agiert) und in allen Belangen die Fairness wahrt. Letzteres versteht sich bei vielen Studierenden von selbst, obgleich die Aufrichtigkeit im Universitätsgesetz eigens geregelt ist und - neben einer negativen Beurteilung - eine Exmatrikulation zur Folge haben kann, wenn beispielsweise eine Note (durch Plagiat oder die Verwendung unerlaubter Hilfsmittel) erschlichen wurde. Gesetzlich exakt geregelt sind auch die genaue Anzahl der Wiederholungen von Prüfungen (max. drei Mal), der letzte Abgabetermin für schriftliche Arbeiten (max. bis zum Ende der Vorlesungszeit des darauf folgenden Semesters) sowie die Pflicht, der Anwesenheit nachzukommen, sofern es die Lehrveranstaltungsart vorsieht. Studieren besteht aber nicht nur aus Rechten und Pflichten, es besteht auch aus Freiheiten, die als Kontrast zu jenen der Schule existieren. So dürfen Sie sich aussuchen, wann, welche und wie viele Lehrveranstaltungen Sie besuchen möchten oder zu welchem der vereinbarten Prüfungstermine Sie den Kurs abschließen wollen. Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie online (Universitätsgesetz 2002/09) oder bei der Studienrichtungsvertretung der Geographie.

Was ist der Unterschied zwischen Bachelor- und Masterstudium?

Seit 1998 sollen laut dem Beschluss von europäischen Bildungspolitikerinnen und Bildungspolitikern Studienabschlüsse und erbrachte Leistungen im universitären sowie im sonstigen Ausbildungsbereich  europaweit vergleichbar sein (so genannter Bologna-Beschluss). Damit ersetzt das zweistufige System von Bachelor- und Masterstudien das bisherige System von Diplom- und Magisterstudien. Der größte Unterschied zwischen dem alten und dem neuen System: Es geht schneller. Statt mindestens acht bis neun Semester bis zum Abschluss studieren zu müssen, kann man den Bachelor meist schon nach sechs Semestern erreichen. Er soll eine solide Grundbildung für den Berufsstart vermitteln. Nur wer will, schließt dann noch einen Master von weiteren vier bis sechs Semestern   direkt an. Man kann auch erst einmal arbeiten und den Master später nachholen. Auch Kombinationen werden möglich, zum Beispiel ein Bachelor in Raumplanung, gefolgt von einem Master in Geographie und Regionalforschung. Nicht für jeden Bachelor-Studiengang gibt es allerdings einen Master. Und welcher Bachelor für welchen Master qualifiziert, sollte man ebenfalls vorher prüfen.

Wie lange dauert das Bachelorstudium "Geographie"?

Laut Curriculum (Studienplan) für das Bachelorstudium „Geographie“ dauert die Ausbildung bis zum Abschluss sechs Semester und umfasst einen Workload (Arbeitsaufwand) von 180 ECTS (European Credits Transfer System) - Anrechnungspunkten(ein Punktesystem, um die erbrachten Leistungen in Lehrveranstaltungen auf europäischer Ebene vergleichbar zu machen). Diese Mindeststudienzeit hat natürlich Empfehlungscharakter und kann, je nach Ihrem individuellen Einsatz, unterboten wie überschritten werden.


Wie bringe ich in Erfahrung, welche Lehrveranstaltungen ich für das Bachelorstudium besuchen muss?

Jedes Studium an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt sieht ein Curriculum (Studienplan) vor, das alle Fächer auflistet, die für ein Studium absolviert werden müssen. Dieser Studienplan besteht im Bachelorstudium „Geographie“ aus Lehrveranstaltungen, die in Pflichtfächer (B), Gebundene Wahlfächer (BW) und Freie Wahlfächer  gegliedert sind. Damit Sie wissen, welche Lehrveranstaltung für welches Fach angerechnet wird, wird jede Lehrveranstaltung mit einem Kürzel versehen (z.B. B 1.1). Wenn Sie sich nun zu einer Lehrveranstaltung im ZEUS (dem Lehrveranstaltungsprogramm der Universität Klagenfurt) anmelden und auf die jeweilige Lehrveranstaltungsbeschreibung klicken, können Sie daraus die Anrechenbarkeit ablesen.


Was ist die STEOP?

Die STudienEingangs- und OrientierungsPhase (Curriculum § 6) vermittelt der oder dem Studierenden einen Überblick über die wesentlichen Inhalte des Studiums und dessen weiteren Verlauf und schafft eine sachliche Entscheidungsgrundlage für die persönliche Beurteilung ihrer oder seiner Studienwahl. Im Bachelor Geographie ist eine Vorlesung (B 3.1 Grundlagen der Geographie)die entsprechende für die STEOP vorgesehene Lehrveranstaltung. Erst nach deren positiven Absolvierung ist ein Weiterstudieren des gewählten Studiums möglich, d.h. erst dann können Prüfungen anderer Lehrveranstaltungen abgelegt werden.


Was ist Regionalforschung?

Regionalforschung ist ein relativ junges meta- und interdisziplinäres Feld, das sich mit der Analyse der statischen und dynamischen räumlichen sowie sozio-demographischen Prozesse innerhalb geographischer Räume beschäftigt. Im Zuge des Bachelor- und des Masterstudiums „Geographie“ werden Sie u. a. die Gelegenheit bekommen, derartige Untersuchungen im Gelände (Untersuchungsraum) anhand empirischer Methoden durchzuführen, auszuwerten und zu deuten versuchen.


Werden im Bachelorstudium "Geographie" ausschließlich geographische Themen behandelt?

Nein. Die Geographie ist eine Querschnittsdisziplin mit hohem Aktualitätsanspruch und damit eine Wissenschaft, die mit anderen Forschungsrichtungen zum Teil zusammenarbeitet bzw. eng verbunden ist. Der Studienplan ist deshalb so aufgebaut, dass Ihnen diese Vielseitigkeit der Geographie sowie deren Verknüpfungen mit anderen Wissenschaften in ausgewählten Lehrveranstaltungen näher gebracht werden (z.B. Wirtschaft, Informatik Ökologie). Ein zentrales Anliegen des Geographiestudiums in Klagenfurt ist es, Sie interdisziplinär auszubilden und mit zahlreichen Kompetenzen für den späteren Berufseintritt auszustatten.


Wie und nach welchen Kriterien erstelle ich meinen Stundenplan?

Für Studienanfängerinnen und Studienanfänger besteht der erste Schritt nach der Immatrikulation bei der Studienabteilung darin, die erhaltenen Zugangsdaten auf der Homepage der AUU-Klagenfurt im Login-Bereich einzugeben und sich dort unter „Lehrveranstaltungsanmeldung“ zu den entsprechenden Lehrveranstaltungen des Bachelorstudiums anzumelden. Die wichtigste Lehrveranstaltung ist mit STEOP gekennzeichnet (Studieneingangs- und Orientierungsphase). Erst ihre positive Absolvierung ermöglicht ein Weiterstudieren des gewählten Bachelorstudiums! Im Curriculum ist im Anhang 1 (S. 12) eine Tabelle mit der empfohlenen Semesterabfolge der Lehrveranstaltungen angeführt.


Was sind ECTS-Anrechnungspunkte (ECTS-AP)?

Zur Erhöhung der innereuropäischen Mobilität und der Anrechnung der Studienleistungen zwischen den Universitäten, wurde das „European Credit Transfer System“, kurz ECTS, geschaffen und wird im Studienalltag wie folgt realisiert: Jede Lehrveranstaltung an einer europäischen Universität wird mit einer vorher festgelegten Anzahl an ECTS-Anrechnungspunkten (ECTS-AP) versehen, die die zu erbringende studentische Leistung widerspiegelt. Der Workload für 1 ECTS-AP ist mit 25 Stunden festgelegt. Jede Lehrveranstaltung wird durch eine Prüfung (i.d.R. mündlich und/oder schriftlich) oder durch eine benotete Arbeit abgeschlossen. Noten und ECTS-AP scheinen nach Abschluss der jeweiligen Lehrveranstaltung in Ihrem persönlichen UNI-Profil unter dem Menüpunkt „Zeugnisse“ auf.

Welche Lehrveranstaltungstypen gibt es und bei welchen muss man anwesend sein?

Im Laufe des Studiums werden Sie als Geographiestudentin oder Geographiestudent auf die unterschiedlichsten Lehrveranstaltungstypen stoßen - folgende Arten von Lehrveranstaltungen sind möglich: Vorlesung (VO), Proseminar (PS), Seminar (SE), Übung (UE), Exkursion (EX) und Kolloquium (KQ). Alle aufgezählten Lehrveranstaltungen, mit Ausnahme der Vorlesung (VO), haben prüfungsimmanenten Charakter, das bedeutet, dass bei diesen Kursen die Anwesenheit obligatorisch ist. Die Lehrveranstaltungsleitung ist verpflichtet, Sie zu Beginn des Semesters über die entsprechenden Modalitäten der Lehrveranstaltung und, damit inbegriffen, die höchstmögliche Anzahl an Fehlstunden in Kenntnis zu setzten. Wenn Sie zu einer prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung z.B. aus Krankheitsgründen nicht kommen können, müssen Sie sich bei der/dem Lehrveranstaltungsleiter/in mündlich oder schriftlich (per Mail) rechtzeitig abmelden.

In welchem Fall melde ich mich von einer Lehrveranstaltung ab?

Sie sollten sich auf jeden Fall von einer prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung abmelden, sobald für Sie klar ist, dass Sie trotz Anmeldung nicht mehr teilnehmen wollen. Eine Abmeldung von einer Lehrveranstaltung ist im ZEUS möglich, solange Sie noch nicht in einer Lehrveranstaltung den Status 'aufgenommen' besitzen. Falls es noch möglich ist, sich von einer Lehrveranstaltung abzumelden, so wird in der Zeile der Lehrveranstaltung der Icon für das Abmelden angezeigt. Sie sollten bei der Abmeldung vor allem die jeweiligen Lehrveranstaltungs-Modalitäten beachten: Oftmals ist eine Abmeldung von einer prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung nur bis zu der dritten Sitzung möglich, ohne dass Sie als Konsequenz negativ beurteilt werden.


Was passiert, wenn ich zu einer Lehrveranstaltung, zu der ich mich angemeldet habe, nicht mehr erscheine?

Nur bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen ist eine Teilnahme verpflichtend. Die Beurteilung ergibt sich aus Ihren schriftlichen und/oder mündlichen Beiträgen während der Lehrveranstaltung. Meist können Sie sich in ZEUS bzw. bei der Lehrveranstaltungsleitung bis zur 3. Sitzung ohne Folgen aus der Lehrveranstaltung abmelden, die Modalitäten können aber variieren, sodass Sie diese unbedingt (in Zeus durchlesen und beachten müssen . Wenn Sie sich nicht abmelden und nicht an der Lehrveranstaltung teilnehmen, erfolgt eine negative Beurteilung für diese Lehrveranstaltung.

Was ist ZEUS? Wie funktioniert ZEUS?

ZEUS ist das ZEntrale UniversitätsanmeldeSystem und ermöglicht die An- und Abmeldung von Lehrveranstaltungen der Universität Klagenfurt über das Internet. Nach der Anmeldung mit Username und Password für Studierende können Sie sich während der Anmeldefrist überall dort anmelden, wo Lehrveranstaltungslisten angezeigt werden. Die möglichen Funktionen werden durch Icons angezeigt. Eine Anleitung zum ZEUS System erhalten Sie hier. Dort erfahren Sie auch mehr zu Lehrveranstaltungen, Prüfungen und Ergebnissen.


Was versteht man unter einem "Plagiat"?

Ein klassisches Verständnis von Wissenschaft lautet: Die aktuelle Wissenschaft ist nur auf der Grundlage der (Denk-)Traditionen sowie der Leistungen früherer Generationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu bestimmen. Ein Gleichnis bezeichnet das Verhältnis von aktueller zu früherer Wissenschaft als "Zwerge auf den Schultern von Riesen" - d.h. die Zwerge (heutige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und damit auch Sie, als Studierende) profitieren von den Leistungen der Vergangenheit. Indem wir heute dem vorgefundenen Wissensschatz unseren eigenen bescheidenen Beitrag hinzufügen, können wir das nur tun, wenn wir dabei auf die "Schultern der Riesen" vergangener Wissenschaftsgenerationen stellen. Und nur auf diese Weise können wir Zwerge die Riesen überragen. Für die wissenschaftliche Arbeit an der Universität heißt das, dass Sie alles, was Sie von den "Riesen" entlehnen, entsprechend kennzeichnen (zitieren) müssen - das gebieten die "Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis". Wenn Sie diese Regeln nicht befolgen, machen Sie sich der unrechtmäßigen Aneignung geistigen Eigentums anderer schuldig - und das hat ernsthafte Folgen für Ihr Studium und kann im schlimmsten Fall zu Ihrer Exmatrikulation führen. Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt definiert für die an ihr vertretenen Wissenschaften den Begriff Plagiat wie folgt:

Plagiat ist die unrechtmäßige Aneignung von geistigem Eigentum oder Erkenntnissen anderer und ihre Verwendung zum eigenen Vorteil.

Die häufigsten Formen des Plagiats in wissenschaftlichen Arbeiten sind:

  1. Die wörtliche Übernahme einer oder mehrerer Textpassagen ohne  entsprechende Quellenangabe (Textplagiat).
  2. Die Wiedergabe bzw. Paraphrasierung eines Gedankengangs, wobei Wörter und der Satzbau des Originals so verändert werden, dass der Ursprung des Gedankens verwischt wird (Ideenplagiat).
  3. Die Übersetzung von Ideen und Textpassagen aus einem fremdsprachigen Werk, wiederum ohne Quellenangabe.
  4. Die Übernahme von Metaphern, Idiomen oder eleganten sprachlichen Schöpfungen ohne Quellenangabe.
  5. Die Verwendung von Zitaten, die man in einem Werk der Sekundärliteratur angetroffen hat, zur Stützung eines eigenen Arguments, wobei zwar die Zitate selbst dokumentiert werden, nicht aber die verwendete Sekundärliteratur (Zitatsplagiat).

Wie gestalten sich die Lehrveranstaltungsprüfungen im Bachelorstudium Geographie und wie bzw. wo muss ich mich zu diesen anmelden?

Eine Lehrveranstaltung kann, je nach Vereinbarung bzw. Festlegung durch die Lehrveranstaltungsleitung, entweder schriftlich, mündlich, schriftlich und mündlich oder mit einer Seminararbeit abgeschlossen werden. Der Prüfungsmodus wird allenfalls in der Lehrveranstaltungsbeschreibung oder gleich zu Beginn des Semesters in der Eröffnungslehrveranstaltung bekannt geben. In der Regel müssen Sie sich explizit für eine Prüfung am Ende des Semesters im ZEUS unter dem Menüpunkt „Prüfungsanmeldung“ registrieren. Alle Ausnahmefälle, die von dieser Usance abweichen, werden aber in der entsprechenden Lehrveranstaltung ausreichend besprochen bzw. vereinbart. Werden keine Hinweise zu den Prüfungsmodalitäten gegeben, so liegt es in Ihrem Interesse, die/den Lehrveranstaltungsleiter/in danach zu fragen.


Was ist bei Prüfungsmodalitäten zu beachten?

Um eine Beurteilung in einer Lehrveranstaltung zu erhalten, ist den von der Lehrveranstaltungsleitung definierten Prüfungsanforderungen (Mitarbeit, Anwesenheit, Prüfung etc.) unbedingt Folge zu leisten. Nach den jeweiligen Anforderungen während des Semesters kann eine mündliche bzw. eine schriftliche Prüfung oder, je nach Vereinbarung, eine kürzere oder längere, schriftliche Arbeit folgen, damit eine Benotung resultieren kann. Bitte denken Sie daran, dass eine schriftliche oder mündliche Prüfung bzw. die Abgabe einer schriftlichen Arbeit nur bis zum Ende der Vorlesungszeit des zweiten, auf die Abhaltung der Lehrveranstaltung folgenden, Semesters abgelegt werden kann (siehe Curriculum, §8/2).


Sind die Prüfungen im Zuge des Geographiestudiums schwer?

Jede Prüfung ist gut zu schaffen, wenn man in der Lehrveranstaltung regelmäßig anwesend war, sich engagiert im Unterricht eingebracht, mindestens die empfohlene Literatur gelesen und sich entsprechend für die Prüfung vorbereitet hat.


Welche Vertiefungen sind im Bachelorstudium "Geographie" möglich, welche gibt es?

Das Bachelorstudium bietet Ihnen gemäß des Curriculums in den Gebundenen Wahlfächern Vertiefungsmöglichkeiten. Es gibt 17 gebundene Wahlfächer zu je 10 ECTS-AP, wovon aus den ersten drei (BW 1-3) zumindest eines gewählt werden muss. Die restlichen drei vorgeschriebenen Gebundenen Wahlfächern können aus den restlichen 16 gewählt werden (siehe Curriculum § 10/1-4).

Wozu finden Exkursionen statt?

Die wissenschaftliche Disziplin Geographie befasst sich auch mit lebensweltlichen Themen und ist in ihrem Studienangebot sehr praxisorientiert ausgerichtet. Daher ist es unabdingbar, dass wir die Seminarräume und Hörsäle der Universität verlassen und die dort theoretisch behandelten Inhalte in der Praxis (im Gelände) vertiefen. Im Bachelorstudium der Geographie ist dafür ein Pflichtfach(B5 Reflexive Regionalstudien)  vorgesehen.

Was muss ich bei der Bachelorarbeit im Geographie-Studium beachten?

Das Bachelorstudium „Geographie“ sieht eine Bachelorarbeit vor, die in einem Seminar entsprechend begleitet wird.

Was ist Docoloc?

Docoloc ist eine Wortkreation, die sich aus den Begriffen "document" und "co-location" zusammensetzt. Dieser Dienst durchsucht ihren Text nach Plagiaten.


Wie lade ich meine Bachelorarbeit ins Docoloc?

Ihre Bachelorarbeit wird erst bewertet, wenn sie das Prüfverfahren des Docoloc durchlaufen hat. Sobald die Seminarleitung den Titel Ihrer Arbeit im ZEUS einträgt, erscheint in Ihrem ZEUS Account ein Icon zur Docoloc Prüfung. Hier laden Sie dann Ihre Arbeit zur Plagiatsprüfung hoch. Nach einigen Tagen erhalten Sie und die Seminarleitung einen Prüfbericht.  Die auffälligen Textstellen werden als Prozentsatz im Prüfbericht angegeben und von der Seminarleitung überprüft. Sind die Textstellen plagiiert, gilt die Arbeit als nicht bestanden.

Was passiert , wenn ich mich zu einer Prüfung anmelde und dann doch nicht erscheine?

Sie können sich bis zu dem von der Lehrveranstaltungsleitung festgelegten Abmeldetermin, spätestens einen Tag vor dem Prüfungstermin im ZEUS  ohne Angabe von Gründen abzumelden.


Ist es möglich, ein Praktikum im Bachelorstudium zu absolvieren?

Sie können im Bachelorstudium im Rahmen der Gebundenen Wahlfächer eine  Praxis absolvieren. Dieses Gebundene Wahlfach (BW 17) wird mit den vorgeschriebenen Auflagen durchgeführt. Näheres siehe Curriculum § 15.

Welche Lehrveranstaltung kann ich für die freien Wahlfächer heranziehen?

Die freien Wahlfächer sind im Ausmaß von 9 ECTS-AP nach freier Wahl des Studierenden zu absolvieren.


Wie wird das Bachelorstudium "Geographie" abgeschlossen?

Das Bachelorstudium Geographie wird durch eine Bachelorprüfung abgeschlossen, die aus zwei Teilen besteht: 1. Lehrveranstaltungsprüfungen aller Pflichtfächer sowie aller Gebundenen und Freien Wahlfächer und 2. als Abschluss aus einer kommissionelle Gesamtprüfung über die Inhalte der Pflichtfächer und der gewählten Gebundenen Wahlfächer.

Die kommissionelle Gesamtprüfung ist eine mündliche Prüfung und umfasst drei Themengebiete aus den oben genannten Fächern, die in Absprache zwischen den zu prüfenden und den prüfenden Personen getroffen werden.


Welche Berufsfelder eröffnet ein abgeschlossenes Geographiestudium?

Durch die Vielfältigkeit des Geographiestudiums stehen Ihnen nach dem erfolgreichen Abschluss zahlreiche berufliche Wege offen. Wenn Sie sich nicht für den weiterführenden Masterstudiengang „Geographie und Regionalforschung“ interessieren, finden Sie möglicherweise in der unten stehenden Liste der möglichen Beschäftigungssparten etwas, das für Sie das richtige ist.

  • Öffentliche Verwaltung oder verwandte Institutionen, die sich mit Raumentwicklung, Statistik, (geographischen) Informationssystemen, Umwelt oder Naturschutz befassen,
  • Administrative oder planerische Büros auf städtischer oder kommunaler Ebene (Gemeindeplanung, Infrastruktur),
  • Regionalentwicklung und -förderung, Landwirtschaft, Demographie auf der regionalen Ebene (z.B. in Regionalmanagement-Büros), des Bundes oder in der EU,
  • freiberufliche Tätigkeit (Regional Consulting oder in Planungsbüros),
  • Museums- oder Naturparkverwaltung
  • Umweltbeauftragte/r in Wirtschaftsunternehmen, Städten oder Regionen
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