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Neue Professur

Wir freuen uns sehr mit Prof. Dr. Max Peter Menzel die Besetzung der neuen Professur an unserem Institut bekannt zu geben. Prof. Menzel beginnt mit dem kommenden Sommersemester.

 
Vortrag: Naturschutz in Portugal

Wir möchten Sie herzlich zum WIWI aktuell-Vortrag "Naturschutz in Portugal" von Prof. Dr. Ana Maria Viegas Firmino am 11. Januar um 16 Uhr einladen. Details zum Vortrag finden Sie hier.

 
Geographie-Werkstatt in Klagenfurt

Vom 1. bis 2. März 2018 veranstaltet das Institut die nächste, vom Verband der wissenschaftlichen Geographie Österreichs organisierte, Geographie-Werkstatt. Informationen zur Einreichung und Anmeldung gibt es hier

 

Frequently Asked Questions (FAQs) zum Bachelorstudium „Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung“ – Unterrichtsfach „Geographie und Wirtschaftskunde“


Um erfolgreich zu studieren, brauchen Sie eine Vielzahl an Informationen. Wir haben die uns am häufigsten gestellten Fragen aufgeführt und mit kurzen Antworten und Links für weitere Informationen versehen. Sollten Sie darüber hinausgehende Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Studienprogrammleiterin Kirsten v. Elverfeldt oder an die beiden FachdidaktikerInnen des Instituts, Anke Uhlenwinkel und Horst Kanzian - wir werden uns bemühen, Ihre Fragen schnell und umfassend zu beantworten.

FAQs:

Wie bringe ich in Erfahrung, ob ich für den Beruf als Lehrerin oder Lehrer überhaupt tauglich bin?

In dem verpflichtenden Aufnahmeverfahren der Universitäten werden Sie hinsichtlich Ihrer kognitiven, sprachlichen und soziologischen Eignung für das LehrerInnen-Dasein geprüft. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass Lehrerin- oder Lehrersein eine anspruchsvolle und bedeutsame gesellschaftliche Aufgabe ist, die einiges von Ihnen abfordert und in der Sie einen Gutteil der Verantwortung tragen, Kinder und Jugendliche zu mündigen Bürgerinnen und Bürger zu erziehen. Zu den nötigen Fähigkeiten und Interessen gehören beispielsweise:

  • Offenheit für die Erlangung diverser Kompetenzen wie jener bzgl. Diversität (Mehrsprachigkeit, Interkulturalität etc.), Gender, Global Citizenship Education, inklusive Pädagogik (Fokus: Behinderungen), (digitale) Medien sowie Sprache und Literalität.
  • Ein grundlegendes Verständnis für und ein Interesse an verbaler und nonverbaler Kommunikation
  • Interesse, Fachwissen für unterschiedliche Alterstufen didaktisch umzusetzen und so lehr- und lernbar zu machen,
  • Urteilsfähigkeit
  • Reflexion des eigenen Handelns und der eigenen Entscheidungen sowie die Reflexion des Handelns und Entscheidens anderer. Verknüpft hiermit sind die Fähigkeit und der Willen, anderen Rückmeldungen zu geben und selbst Rückmeldungen anzunehmen.
  • tolerant und sozial zu denken und zu agieren und diese Einstellung den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln.

Diese Kernkompetenzen und Fertigkeiten werden im Laufe des Studiums gefördert und in vielfältiger Weise gelehrt, sodass Sie nach Abschluss des Lehramtsstudiums bereit für die Herausforderungen des Lehrens und lebenslangen Lernens sind. Damit Sie die Schulpraxis schon während des Studiums hautnah erleben und in Erfahrung bringen können, wie das Berufsbild einer Lehrkraft aussieht und ob Sie dafür geeignet sind, absolvieren Sie in jedem Unterrichtsfach drei sogenannte „Pädagogisch-Praktische-Studien“ an verschiedenen Schulstandorten. Kerninhalt dieser Praktika ist es, dem Unterricht in analytischer Weise beizuwohnen (Hospitation) und eigenständig einen Unterricht zu planen und mit der Versuchsklasse umzusetzen. So soll Ihnen der Lehrberuf nähergebracht und die Bedeutung der Lehramtsausbildung bewusstgemacht werden.

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Muss ich mich für das Studium einem Aufnahmeverfahren unterziehen?

Ja. Nähere Informationen finden Sie auf der Website der School of Education, die die Aufnahmeprüfungen organisiert.

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Woher weiß ich, welche Lehrveranstaltung ich in welchem Semester besuchen sollte?

Den empfohlenen Studienablauf können Sie dem Studienplan (Curriculum) entnehmen bzw. der von uns zur Verfügung gestellten Grafik des empfohlenen Studienablaufs für das Unterrichtsfach „Geographie und Wirtschaftskunde“.

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Was ist die StEOP?

Die Studieneingangs- und Orientierungsphase des Bachelorstudiums Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung enthält einführende und orientierende Lehrveranstaltungen des ersten Semesters und soll der Orientierung im Studien- und Berufsfeld, der Reflexion der Studienwahl, der Auseinandersetzung mit den wesentlichen Aspekten und Anforderungen des Studiums sowie des Berufs und der Förderung grundlegender Kompetenzen der Studierenden dienen.
Die Studieneingangs- und Orientierungsphase umfasst 8 bis 16 ECTS-Anrechnungspunkte, wobei 4 ECTS-Anrechnungspunkte den Bildungswissenschaftlichen Grundlagen zugeordnet sind und je 2 bis 6 ECTS-Anrechnungspunkte den einzelnen Unterrichtsfächern und Spezialisierungen entnommen sind. Folgende Lehrveranstaltungen sind der Studieneingangs- und Orientierungsphase zugeordnet:

  • BWA.001 Einführung in Lehren und Lernen (StEOP) (VO, 3 ECTS)
  • BWA.002 Orientierung im Berufsfeld (StEOP) (KS/SE/UE, 1 ECTS)
  • GWA.004 Grundlagen der Humangeographie I (StEOP) (VO, 3 ECTS)
  • Lehrveranstaltung(en) aus dem weiteren Unterrichtsfach bzw. Spezialisierung

Die positive Absolvierung aller Lehrveranstaltungen der STEOP berechtigt zur Absolvierung der weiteren Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie zum Verfassen der im Curriculum vorgesehenen Bachelorarbeit gemäß den im Curriculum genannten Bedingungen.
Bis zur erfolgreichen Absolvierung aller Lehrveranstaltungen der STEOP können weitere Lehrveranstaltungen in einem Umfang von 22 ECTS-Anrechnungspunkten gemäß den im Curriculum genannten Anmeldevoraussetzungen absolviert werden. Ein Vorziehen von Prüfungen über diesen Umfang hinaus ist nicht möglich.
Für Studierende, die im Rahmen ihres Bachelorstudiums Unterrichtsfächer oder Spezialisierungen wechseln und die STEOP in ihrer alten Fächerkombination bereits vollständig absolviert haben, gilt die STEOP für das Studium der neuen Fächerkombination auch dann als absolviert, wenn aufgrund der Änderung der Fächerkombination andere Lehrveranstaltungen als die absolvierten in der STEOP vorgesehen sind.

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Welche Lehrveranstaltungstypen gibt es und bei welchen muss ich anwesend sein?

Im Laufe des Studiums werden Sie auf die unterschiedlichsten Lehrveranstaltungstypen stoßen - folgende Arten von Lehrveranstaltungen sind möglich: Vorlesung (VO), Proseminar (PS), Seminar (SE), Übung (UE), Exkursion (EX) und Kolloquium (KQ). Alle aufgezählten Lehrveranstaltungen, mit Ausnahme der Vorlesung (VO), haben prüfungsimmanenten Charakter, das bedeutet, dass bei diesen Kursen die Anwesenheit obligatorisch ist. Die Lehrveranstaltungsleitung ist verpflichtet, Sie zu Beginn des Semesters über die entsprechenden Modalitäten der Lehrveranstaltung und, damit inbegriffen, die höchstmögliche Anzahl an Fehlstunden in Kenntnis zu setzten. Wenn Sie zu einer prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung z.B. aus Krankheitsgründen nicht kommen können, sollten Sie sich bei der/dem Lehrveranstaltungsleiter/in mündlich oder schriftlich (per Mail) rechtzeitig abmelden.

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In welchem Fall melde ich mich von einer Lehrveranstaltung ab?

Sie sollten sich auf jeden Fall von einer prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung abmelden, sobald für Sie klar ist, dass Sie trotz Anmeldung nicht mehr teilnehmen wollen. Eine Abmeldung von einer Lehrveranstaltung ist im ZEUS möglich, solange Sie noch nicht in einer Lehrveranstaltung den Status 'aufgenommen' besitzen. Falls es noch möglich ist, sich von einer Lehrveranstaltung abzumelden, so wird in der Zeile der Lehrveranstaltung der Icon für das Abmelden angezeigt. Sie sollten bei der Abmeldung vor allem die jeweiligen Lehrveranstaltungs-Modalitäten beachten: Oftmals ist eine Abmeldung von einer prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung nur bis zu der zweiten oder dritten Sitzung möglich, ohne dass Sie als Konsequenz negativ beurteilt werden.

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Was passiert, wenn ich zu einer Lehrveranstaltung, zu der ich mich angemeldet habe, nicht mehr erscheine?

Nur bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen ist eine Teilnahme verpflichtend. Die Beurteilung ergibt sich aus Ihren schriftlichen und/oder mündlichen Beiträgen während der Lehrveranstaltung. Meist können Sie sich in ZEUS bzw. bei der Lehrveranstaltungsleitung bis zur zweiten oder dritten Sitzung ohne Folgen aus der Lehrveranstaltung abmelden, die Modalitäten können aber variieren, sodass Sie diese unbedingt (in Zeus) durchlesen und beachten müssen. Wenn Sie sich nicht abmelden und nicht an der Lehrveranstaltung teilnehmen, erfolgt eine negative Beurteilung für diese Lehrveranstaltung.

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Wie ist das Bachelor-Lehramtsstudium im Unterrichtsfach Geographie und Wirtschaftskunde aufgebaut?

Den grundlegenden Aufbau des Studiums des Unterrichtsfachs „Geographie und Wirtschaftskunde“ können Sie dem Curriculum entnehmen (S. 238 ff). Prinzipiell ist das Bachelorstudium für das Unterrichtsfach „Geographie und Wirtschaftskunde“ in sechs Module unterteilt:

  1. GWA Grundlagen der Geographie im Umfang von 10 Semesterwochenstunden und 15 ECTS-Anrechnungspunkten (1. und 2. Semester)
  2. GWC Vertiefung der Geographie im Umfang von 9 Semesterwochenstunden und 13 ECTS-Anrechnungspunkten (3. und 4. Semester)
  3. GWE Fachdidaktik im Umfang von 20 Semesterwochenstunden und 30 ECTS-Anrechnungspunkten (2.-8. Semester)
  4. GWF Ökonomische Bildung im Umfang von 9 Semesterwochenstunden und 15 ECTS-Anrechnungspunkten (4., 5. und 7. Semester)
  5. GWH Integrative Geographie im Umfang von 6 Semesterwochenstunden und 12 ECTS- Anrechnungspunkten (5. und 6. Semester)
  6. GWJ Geotechnologien und Geomedien im Umfang von 6 Semesterwochenstunden und 10 ECTS-Anrechnungspunkten (4.-6. Semester).

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Wie lange dauert das Bachelor-Lehramtsstudium?

Die Mindeststudiendauer des Bachelor-Lehramtsstudiums beträgt 8 Semester (4 Jahre).

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Welche Lehrveranstaltungen muss ich für das Bachelor-Lehramtsstudium im Unterrichtsfach Geographie und Wirtschaftskunde belegen?

Die Lehrveranstaltungen für das Bachelor-Lehramtsstudium im Unterrichtsfach „Geographie und Wirtschaftskunde“ sind im Curriculum aufgeführt. Sie finden Sie auch in ZEUS (dem Lehrveranstaltungsprogramm der Alpen-Adria-Universität-Klagenfurt) unter Ihrem persönlichen Profil unter „Visitenkarte“.

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Trifft es zu, dass die Bezeichnungen für einige Lehrveranstaltungen im Studienplan nicht mit denen im ZEUS übereinstimmen?

Ja. In einigen Fällen kann es vorkommen, dass Lehrveranstaltungen nicht mit den Bezeichnungen im Studienplan übereinstimmen oder umgekehrt. In solchen Fällen ist es ratsam, die Lehrveranstaltungskarte der jeweiligen Lehrveranstaltung im Zeus zu öffnen und dort zu dem Punkt „Position im Curriculum“ zu navigieren. Ist die Lehrveranstaltung dort Ihrem Studium und der entsprechenden Lehrveranstaltung im Curriculum zugeordnet, so ist der Kurs für das Fach im Studienplan vorgesehen. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an unsere Studienprogrammleiterin Kirsten v. Elverfeldt.

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Muss ich die pädagogischen Lehrveranstaltungen für jedes der beiden Unterrichtsfächer separat besuchen?

Nein. Alle pädagogischen (nicht die fachdidaktischen) Kurse für den ersten und zweiten Studienabschnitt sowie das Orientierungspraktikum werden jeweils zur Hälfte für das Zweitfach angerechnet.

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Was sind ECTS-Anrechnungspunkte (ECTS-AP)?

Zur Erhöhung der innereuropäischen Mobilität und der Anrechnung der Studienleistungen zwischen den Universitäten, wurde das „European Credit Transfer System“, kurz ECTS, geschaffen und wird im Studienalltag wie folgt realisiert: Jede Lehrveranstaltung an einer europäischen Universität wird mit einer vorher festgelegten Anzahl an ECTS-Anrechnungspunkten (ECTS-AP) versehen, die die zu erbringende studentische Leistung widerspiegelt. Der Workload für 1 ECTS-AP ist mit 25 Stunden festgelegt. Jede Lehrveranstaltung wird durch eine Prüfung (i.d.R. mündlich und/oder schriftlich) oder durch eine benotete Arbeit abgeschlossen. Noten und ECTS-AP scheinen nach Abschluss der jeweiligen Lehrveranstaltung in Ihrem persönlichen UNI-Profil unter dem Menüpunkt „Zeugnisse“ auf.

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Wie gestalten sich die Lehrveranstaltungsprüfungen im Bachelorstudium Geographie und wie bzw. wo muss ich mich zu diesen anmelden?

Eine Lehrveranstaltung kann, je nach Vereinbarung bzw. Festlegung durch die Lehrveranstaltungsleitung, entweder schriftlich, mündlich, schriftlich und mündlich oder mit einer Seminararbeit abgeschlossen werden. Der Prüfungsmodus wird allenfalls in der Lehrveranstaltungsbeschreibung oder gleich zu Beginn des Semesters in der Eröffnungslehrveranstaltung bekannt geben. In der Regel müssen Sie sich explizit für eine Prüfung am Ende des Semesters im ZEUS unter dem Menüpunkt „Prüfungsanmeldung“ registrieren. Alle Ausnahmefälle, die von dieser Usance abweichen, werden aber in der entsprechenden Lehrveranstaltung ausreichend besprochen bzw. vereinbart. Werden keine Hinweise zu den Prüfungsmodalitäten gegeben, so liegt es in Ihrem Interesse, die/den Lehrveranstaltungsleiter/in danach zu fragen.

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Sind die Prüfungen im Bachelor-Lehramtsstudium des Unterrichtsfaches Geographie und Wirtschaftskunde schwer?

Jede Prüfung ist gut zu schaffen, wenn man in der Lehrveranstaltung regelmäßig anwesend war, sich engagiert im Unterricht eingebracht, mindestens die empfohlene Literatur gelesen und sich entsprechend für die Prüfung vorbereitet hat.

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Was passiert, wenn ich mich zu einer Prüfung anmelde und dann doch nicht erscheine?

Sie können sich bis zu dem von der Lehrveranstaltungsleitung festgelegten Abmeldetermin, spätestens einen Tag vor dem Prüfungstermin im ZEUS ohne Angabe von Gründen abzumelden.

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Wozu finden Exkursionen statt?

Die wissenschaftliche Disziplin Geographie befasst sich auch mit lebensweltlichen Themen und ist in ihrem Studienangebot sehr praxisorientiert ausgerichtet. Daher ist es unabdingbar, dass wir die Seminarräume und Hörsäle der Universität verlassen und die dort theoretisch behandelten Inhalte in der Praxis (im Gelände) vertiefen.

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Welche Lehrveranstaltungen kann ich für die freien Wahlfächer heranziehen?

Die freien Wahlfächer sind im Ausmaß von 5 ECTS-AP nach freier Wahl des Studierenden zu absolvieren.

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Ich habe bereits die Lehrbefugnis für Haupt- und Sonderschulen. Werden mir gewisse Fächer aus der Pädagogischen Hochschule für ein Bachelor-Lehramtsstudium an der Universität angerechnet?

Ja. Welche Lehrveranstaltungen Ihnen angerechnet werden, entscheidet die Studienprogrammleitung des entsprechenden Unterrichtsfachs. Im Fall des Unterrichtsfachs „Geographie und Wirtschaftskunde“ wenden Sie sich bitte an Kirsten v. Elverfeldt.

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Kann ich im Unterrichtsfach Geographie und Wirtschaftskunde Lehrveranstaltungen aus dem Masterstudium vor Abschluss des Bachelorstudiums absolvieren?

Nein, dies ist nicht möglich. Voraussetzung für den Besuch von Lehrveranstaltungen des Masterstudiums ist ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium.

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Ist im Lehramtsstudium des Unterrichtsfachs Geographie und Wirtschaftskunde eine Vertiefung möglich?

Ja, Sie können sich im 3. bzw. 4. Semester für eine fachliche Vertiefung entweder in der Humangeographie oder in der Physischen Geographie entscheiden.

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Wie gestalten sich die Pädagogisch-Praktischen-Studien?

Im Zuge des Bachelorstudiums „Geographie und Wirtschaftskunde“ sind Pädagogisch-Praktische-Studien (PPS) zu absolvieren, um Praxiserfahrungen während des Studiums zu sammeln und berufsspezifische Kompetenzen und Fähigkeiten zu erlangen. Die entsprechenden Praktika mit den begleitenden Lehrveranstaltungen, die von der PHK und / oder der AAU angeboten bzw. organisiert werden, bestehen aus insgesamt acht aufeinanderfolgende Praktika (Fach A + B) und sind immer verpflichtend mit den jeweiligen Begleitlehrveranstaltungen des entsprechenden Semesters aus der Fachdidaktik und den Bildungswissenschaftlichen Grundlagen zu absolvieren:

I) Orientierungspraktikum: Theorie und Praxis des Unterrichtens (2 ECTS)
II) PPS 1 (Fach A und Fach B oder Spezialisierung) (4 ECTS)
III) PPS 2 (Fach A und Fach B oder Spezialisierung) (6 ECTS)
IV) PPS 3 (Fach A und Fach B oder Spezialisierung) (6 ECTS)
V) Forschungspraktikum: Qualitätssicherung und Evaluation (2 ECTS)

In den einzelnen Praktika, die sich jeweils einem besonderen Themenschwerpunkt widmen, sind die Studierenden einer/m kompetenten Betreuungslehrer/in einer Partnerschule zugewiesen, die/der sich als Mentor/in versteht und den Unterricht bzw. die Unterrichtssequenz der Praktikantin / des Praktikanten evaluiert und konstruktives Feedback gibt. Anschließend wird der eigenständig gehaltene Unterricht einer Reflexion unterzogen und gemeinsam etwaige Handlungsalternativen angedacht.

Die Teilnahme an den jeweiligen Praktika setzen eine fristgerechte Anmeldung mit den jeweiligen Formularen sowie die positive Absolvierung bestimmter Lehrveranstaltungen voraus (siehe Curriculum).

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Wie gestaltet sich die Bachelorprüfung im Unterrichtsfach Geographie und Wirtschaftskunde?

Es gibt im Bachelor-Lehramtsstudium keine Bachelorprüfungen.

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Wie gestaltet sich die Bachelorarbeit im Unterrichtsfach Geographie und Wirtschaftskunde?

Die Bachelorarbeit kann in einer der beiden Fachwissenschaften, in einer der beiden Fachdidaktiken, in den bildungswissenschaftlichen Grundlagen oder in der Spezialisierung verfasst werden. Darüber hinaus ist es möglich, sie übergreifend über zwei oder mehrere der genannten Bereiche zu schreiben. Die Bachelorarbeit ist eine eigenständig anzufertigende, schriftliche Arbeit, die im Rahmen einer Lehrveranstaltung verfasst wird und 5 ECTS-Anrechnungspunkte umfasst. Die Bachelorarbeit kann erst dann geschrieben werden, wenn Prüfungen im Umfang von mindestens 100 ECTS-Anrechnungspunkten erfolgreich abgeschlossen worden sind. Das Thema der Arbeit muss mit der Lehrveranstaltungsleiterin bzw. dem Lehrveranstaltungsleiter abgesprochen werden. Der formale Aufbau der Bachelorarbeit orientiert sich an wissenschaftlichen Publikationen und muss den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis entsprechen; Plagiate werden entsprechend streng geahndet. Die Bachelorarbeit ist grundsätzlich in deutscher Sprache zu verfassen. Nach Absprache mit der/dem BetreuerIn kann die Bachelorarbeit auch in englischer Sprache oder in der Unterrichtssprache der Lehrveranstaltung, in deren Rahmen sie angefertigt wird, verfasst werden.

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Was versteht man unter einem "Plagiat"?

Auch für das Bachelorstudium des Lehramts gelten die Regeln der wissenschaftlichen Arbeit. Ein klassisches Verständnis von Wissenschaft lautet: Die aktuelle Wissenschaft ist nur auf der Grundlage der (Denk-)Traditionen sowie der Leistungen früherer Generationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu bestimmen. Ein Gleichnis bezeichnet das Verhältnis von aktueller zu früherer Wissenschaft als "Zwerge auf den Schultern von Riesen" - d.h. die Zwerge (heutige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und damit auch Sie als Studierende) profitieren von den Leistungen der Vergangenheit. Indem wir heute dem vorgefundenen Wissensschatz unseren eigenen bescheidenen Beitrag hinzufügen, können wir das nur tun, wenn wir dabei auf die "Schultern der Riesen" vergangener Wissenschaftsgenerationen stellen. Und nur auf diese Weise können wir Zwerge die Riesen überragen. Für die wissenschaftliche Arbeit an der Universität heißt das, dass Sie alles, was Sie von den "Riesen" entlehnen, entsprechend kennzeichnen (zitieren) müssen - das gebieten die "Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis". Wenn Sie diese Regeln nicht befolgen, machen Sie sich der unrechtmäßigen Aneignung geistigen Eigentums anderer schuldig - und das hat ernsthafte Folgen für Ihr Studium und kann im schlimmsten Fall zu Ihrer Exmatrikulation führen. Die Alpen-Adria-Universität-Klagenfurt definiert für die an ihr vertretenen Wissenschaften den Begriff Plagiat wie folgt:

Plagiat ist die unrechtmäßige Aneignung von geistigem Eigentum oder Erkenntnissen anderer und ihre Verwendung zum eigenen Vorteil.

Die häufigsten Formen des Plagiats in wissenschaftlichen Arbeiten sind:

  • Die wörtliche Übernahme einer oder mehrerer Textpassagen ohne entsprechende Quellenangabe (Textplagiat).
  • Die Wiedergabe bzw. Paraphrasierung eines Gedankengangs, wobei Wörter und der Satzbau des Originals so verändert werden, dass der Ursprung des Gedankens verwischt wird (Ideenplagiat).
  • Die Übersetzung von Ideen und Textpassagen aus einem fremdsprachigen Werk, wiederum ohne Quellenangabe.
  • Die Übernahme von Metaphern, Idiomen oder eleganten sprachlichen Schöpfungen ohne Quellenangabe.
  • Die Verwendung von Zitaten, die man in einem Werk der Sekundärliteratur angetroffen hat, zur Stützung eines eigenen Arguments, wobei zwar die Zitate selbst dokumentiert werden, nicht aber die verwendete Sekundärliteratur (Zitatsplagiat).

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Habe ich mit einem Unterrichtsfach Geographie und Wirtschaftskunde gute Berufsaussichten?

Das hängt vom aktuellen Bedarf, von Ihrer Fächerkombination und Ihrer Flexibilität bezüglich des Arbeitsortes ab. In Zahlen belegbarer Fakt bleibt jedoch, dass es Engpässe bezüglich der Anstellung im Lehrwesen gibt, auch wenn diese schwanken und von Bundesland zu Bundesland variieren können. Nichtsdestotrotz sollten Sie sich davon nicht abschrecken lassen oder sogar Ihren Traumberuf aufgeben. Es gibt an der Universität einige Möglichkeiten des Erwerbs einer Zusatzqualifikation, die Ihre Anstellungschancen erhöhen und interessante andere Tätigkeitsrichtungen eröffnen. Zudem sind Lehrkräfte aufgrund ihres Ausbildungsprofils auch außerhalb des Schulwesens gefragt. Sollte es also nach dem Abschluss des Lehramtsstudiums nicht gleich mit einer Anstellung als Lehrerin oder Lehrer klappen, gibt es noch weitere Möglichkeiten für Sie (Sozial- und Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Tätigkeiten in der Medien- und Kommunikationsbranche sowie im öffentlichen Dienst).

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Darf ich mit dem Bachelor-Abschluss bereits an einer Schule unterrichten?

Der erfolgreiche Abschluss des Bachelorstudiums Lehramt berechtigt zum Unterrichten in allgemeinbildenden Fächern der Sekundarstufe und zur Teilnahme an der Induktionsphase. Eine dauerhafte Anstellung an einer Schule setzt - innerhalb von fünf Jahren - die Absolvierung des Masterstudiums voraus. Mit der Absolvierung des Masterstudiums erlangt die/der Absolvent/in die unbefristete Lehrbefähigung in Österreich.

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